Die hydraulische Vorschubeinheit unseres CPT-Raupenfahrzeugs arbeitet sich mit konstant 2 cm/s durch den Nürnberger Untergrund – während die Messspitze jede Sekunde zehn Werte an den Datenlogger sendet. Zehn Messungen pro Sekunde über den gesamten Tiefenbereich. Das ergibt für eine 15-Meter-Aufschließung in Nürnbergs Keupersandstein-Verwitterungsböden rund 7.500 Datenpunkte. Keine gestörten Proben, keine Bohrkernverluste in den rolligen Schichten des Pegnitztals. Nur eine kontinuierliche Aufzeichnung, die jede noch so dünne Tonlinse und jeden Wechsel im Lagerungszustand millimetergenau abbildet. Elektrische Cone Penetration Testing ist in Nürnbergs heterogenem Baugrund oft der schnellste Weg zu einem belastbaren Baugrundmodell. Wer in Nürnberg auf Nummer sicher gehen will, ergänzt die Sondierung bei Bedarf mit einer SPT-Bohrung zur Probennahme aus definierten Tiefen.
Mit zehn Messwerten pro Sekunde liefert die CPT-Sondierung in Nürnbergs heterogenem Keuper eine Datenbasis, die jede dünne Tonlinse und jeden Lagerungswechsel sichtbar macht.



