Nürnbergs Geologie ist ein zweischneidiges Schwert. Die quartären Talfüllungen der Pegnitz und des Rednitzbeckens liefern oft gering tragfähige Auelehme und Torflinsen. Gleichzeitig fordern die innerstädtischen Bauprojekte, etwa im Umfeld des Marienbergs, eine präzise Baugrundverbesserung ohne große Verformungen. Schottersäulen schaffen hier Abhilfe. Sie verdrängen den weichen Boden und verdichten den umliegenden Untergrund. Das Ergebnis ist ein tragfähiges, homogenes Gründungspolster. Unser Team plant die Bemessung von Schottersäulen spezifisch für die Nürnberger Bodenverhältnisse. Der Ansatz kombiniert die geotechnische Erkundung aus Schürfgruben mit den Scherparametern aus dem Triaxialversuch. Die Auslegung nach DIN EN 14731 sichert einen rechnerisch nachgewiesenen Lastabtrag – abgestimmt auf den lokalen Grundwasserstand und die anstehenden weichen Schichten.
Mit Schottersäulen wandeln wir setzungsempfindlichen Auelehm in einen kontrolliert verbesserten Baugrund um – nachweisbar und standsicher.



