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Bemessung von Schottersäulen in Nürnberg – Technische Bodenverbesserung für schwierigen Baugrund

Solide Grundlagen. Solide Entscheidungen.

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Nürnbergs Geologie ist ein zweischneidiges Schwert. Die quartären Talfüllungen der Pegnitz und des Rednitzbeckens liefern oft gering tragfähige Auelehme und Torflinsen. Gleichzeitig fordern die innerstädtischen Bauprojekte, etwa im Umfeld des Marienbergs, eine präzise Baugrundverbesserung ohne große Verformungen. Schottersäulen schaffen hier Abhilfe. Sie verdrängen den weichen Boden und verdichten den umliegenden Untergrund. Das Ergebnis ist ein tragfähiges, homogenes Gründungspolster. Unser Team plant die Bemessung von Schottersäulen spezifisch für die Nürnberger Bodenverhältnisse. Der Ansatz kombiniert die geotechnische Erkundung aus Schürfgruben mit den Scherparametern aus dem Triaxialversuch. Die Auslegung nach DIN EN 14731 sichert einen rechnerisch nachgewiesenen Lastabtrag – abgestimmt auf den lokalen Grundwasserstand und die anstehenden weichen Schichten.

Mit Schottersäulen wandeln wir setzungsempfindlichen Auelehm in einen kontrolliert verbesserten Baugrund um – nachweisbar und standsicher.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Die Bemessung von Schottersäulen in Nürnberg folgt den Regeln der DIN 4017, DIN EN 1997-1 (Eurocode 7) und der ergänzenden DIN 1054. Besonders im Stadtgebiet ist die Setzungsminimierung entscheidend. Der historische Baubestand und die empfindliche Infrastruktur verlangen ein Verfahren, das lastverteilend wirkt und Porenwasserüberdrücke abbaut. Wir berechnen den Säulendurchmesser, den Rasterabstand und die Einbindetiefe so, dass die zulässigen Setzungen für das Bauwerk nicht überschritten werden. Die Kontrolle der erreichten Verdichtung erfolgt vor Ort mit dem Plattendruckversuch. Bei der Endabnahme prüfen wir den Verformungsmodul Ev2 und den Verdichtungsgrad. Ein weiterer Vorteil: Der Einbau der Schottersäulen erfolgt mit einer Tiefenrüttler-Lanze, die im Nürnberger Sandstein-Keuper eine definierte Mantelreibung aufbaut und so eine tragfähige Verbindung zum festeren Horizont herstellt.
Bemessung von Schottersäulen in Nürnberg – Technische Bodenverbesserung für schwierigen Baugrund
Technische Referenz — Nuremberg

Lokale Besonderheiten

Nürnberg liegt auf einer Höhe von 309 m ü. NHN, doch das Grundwasser im Rednitzbecken kann bis auf wenige Meter unter die Oberfläche ansteigen. Eine ungenaue Bemessung führt zu differentiellen Setzungen, die an der historischen Bausubstanz Risse verursachen. Das Risiko ist real: Weiche, organische Lagen reagieren empfindlich auf dynamische Lasten aus dem Verkehr oder aus Maschinenfundamenten. Unser Labor nach DIN EN ISO 17892 ermittelt die Zustandsgrenzen und die undränierte Scherfestigkeit des anstehenden Bodens. Erst auf dieser Datenbasis erfolgt die analytische Bemessung der Schottersäulen. Wir betrachten den Grenzzustand der Tragfähigkeit und den Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit. So schließen wir ein Versagen des Gründungssystems aus und gewährleisten eine dauerhafte, homogene Lastverteilung in der Gründungssohle.

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Geltende Normen

DIN EN 14731 – Ausführung von Arbeiten im Spezialtiefbau – Baugrundverbesserung durch Tiefenrüttelverfahren, DIN EN 1997-1 (Eurocode 7) – Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik – Allgemeine Regeln, DIN 1054 – Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau, DIN EN ISO 17892 – Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Laborversuche an Bodenproben

Referenzparameter

ParameterTypischer Wert
Säulendurchmesser0,60 – 1,00 m
Rasterabstand1,50 – 3,00 m (dreieckig/quadratisch)
Einbindetiefebis 12 m unter GOK
Erreichte VerdichtungDPr ≥ 98% (Kontrollprüfung)
Setzungsreduktionbis zu 70% gegenüber unbehandeltem Boden
Zulässige Sohlspannung250 – 450 kN/m² (nach Bemessung)

Fragen und Antworten

Was kostet die Bemessung von Schottersäulen in Nürnberg?

Die Kosten für die Bemessung von Schottersäulen liegen je nach Projektumfang und erforderlichem Erkundungsaufwand zwischen €1.450 und €4.110. Entscheidend sind die Anzahl der Säulen, die Komplexität des Baugrundmodells und die Tiefenlage der tragfähigen Schicht. Wir erstellen ein detailliertes Angebot nach Sichtung der Bauunterlagen.

Wie lange dauert die Ausführung einer Schottersäulen-Baugrundverbesserung?

Die reine Einbauzeit für ein Raster beträgt etwa 15 bis 25 Minuten pro Säule. Ein mittelgroßes Baufeld mit 150 Säulen kann in einer Woche fertiggestellt sein. Die vorlaufende Bemessung und die nachlaufende Qualitätsprüfung nehmen zusätzliche Tage in Anspruch.

Welche Vorteile haben Schottersäulen gegenüber einem vollständigen Bodenaustausch?

Schottersäulen erzeugen weniger Aushub und Transport. Sie sind wirtschaftlicher und schneller ausgeführt als ein Komplettaustausch großer Flächen. Zudem verbessern sie den umliegenden Boden durch die Verdrängungswirkung, was zu einer homogeneren Baugrundsteifigkeit führt.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Nuremberg und Umgebung.

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