In Nürnberg sehen wir bei Baugrundgutachten immer wieder dasselbe Bild: Im Süden dominieren die verwitterten Keuper-Tone, während im Norden und entlang der Pegnitz pleistozäne Terrassensande und -kiese anstehen. Die zulässige Sohlspannung kann auf ein und demselben Grundstück um 150 kN/m² schwanken, je nachdem ob Sie im ausgelaugten Gipskeuper oder im gut abgestuften Kies gründen. Seit über zwei Jahrzehnten begleiten wir hier Hochbauvorhaben und wissen, dass die Setzungsprognose nach DIN 4019 mehr Gewicht hat als die reine Grundbruchberechnung. Wer in Nürnberg baut, braucht eine Bemessung, die die kleinräumige Heterogenität des Untergrunds abbildet. Ergänzend zur Flachgründung ziehen wir bei schwierigen Randbedingungen oft eine CPT-Sondierung heran, um Schichtgrenzen zentimetergenau aufzulösen.
Ein guter Bemessungsbericht schützt nicht nur vor Bauwerksschäden, sondern auch vor überdimensionierten, unwirtschaftlichen Fundamenten.



